Afrika - Projekt am 20. Januar 2015 der Klasse 3b

Mit vier jungen Menschen aus Deutschland und Uganda, die sich in Uganda für ein noch junges Hilfsprojekt engagieren, durften wir einen wunderbaren, kreativen Tag erleben. Eva, Jonas, Lisa und Benji arbeiten abwechselnd in einem kleinen Dorf in Uganda, wo sie Waisenkindern eine Familie geben, ihnen den Schulbesuch und ausreichende Ernährung und medizinische Versorgung ermöglichen und in Deutschland, wo sie mit Schulprojekten die Finanzierung sichern und Sponsoren suchen. https://www.dropbox.com/s/1w841sqqsv0lnnx/EWAKA%20Foundation%20pp.pptx?dl=0

 

Wir – die Klassen 3b, 2a und 2b und E2a, haben mit ihnen einen Tag lang getanzt, getrommelt, Rasseln gebastelt und ganz viel über den Alltag von Kindern in Uganda erfahren.

In der Aula wurden afrikanische Rhythmen getrommelt – gar nicht so leicht - und am Schluss bekamen wir traditionelle Trommelsignale zu hören und sogar einen Hochzeitstanz zu sehen!

Blechdosen wurden zu Rasseln umfunktioniert und mit afrikanischen Motiven verziert.

In der Turnhalle wurde zu afrikanischen Rhythmen gestampft und gesprungen, wurden Stammesgesänge eingeübt, und Jonas beantwortete unsere vielen Fragen:

Elefanten, Löwen, Geparden, Flusspferde und Krokodile und auch Würgeschlangen sind keine Seltenheit, die Nationalparks sind in der Nähe. Gefahr droht nur, wenn man sie erschreckt.

Gefährlicher sind Kriege und Krankheiten wie Malaria  –  Ebola (das fragten viele Kinder) gibt’s zum Glück in Uganda nicht.

Gegessen wird, was selber erzeugt oder gehalten wird: Ananas, Mango, Passionsfrüchte, Orangen: viel größer und saftiger als hier! Ab und zu auch Fleisch von Hühnchen, Ziegen oder Rindern aus dem eigenen Stall.

Von seiner großen Familie mit 12 Geschwistern berichtete uns Benji.

 

Wir erfuhren, dass längst nicht alle Kinder die Schule besuchen können, und wenn, dann sitzen oft bis zu 100 Schüler auf Holzbänken im Freien um ihren Lehrer herum.

Spielzeug ist oft selber gebastelt aus Müll: Die Plastikflasche wird zum Fußball, aus Draht wird ein Auto gebastelt. Viel Zeit zum Spielen bleibt ohnehin nicht, denn Wasser muss aus dem fernen Brunnen geholt, die Ziegen gehütet und das Getreide gemahlen werden – alles Arbeiten, die von Kindern erledigt werden.

Spannend, dass Kinder in Afrika so ganz anders leben als wir!

Wir bedanken uns für den lebendigen, spannenden Tag!

Wer das Uganda-Projekt zusätzlich zu den 3€ pro Kind (1 € davon spendierte der Förderverein – Danke!) unterstützen möchte, findet Informationen unter dem Link oben.