Haustiere - ein Projekt im Sachunterricht der 3b

Wüstenrennmäuse zu Besuch

Gleich nach den Herbstferien war es so weit: Neun quirlige Wüstenrennmäuse aus dem schulbiologischen Zentrum in Kassel durften für einige Wochen in unserer Klasse wohnen. Wir haben uns über ihre Lebensgewohnheiten in Freiheit in ihrer Heimat, der mongolischen Wüste, informiert. Bei uns sollte es ihnen gut gehen, und so haben wir versucht, ihren natürlichen Lebensraum so gut wie möglich nachzuahmen:

Rennen im Klassenraum war zu gefährlich, war aber im Laufrad möglich, das regelmäßig von allen Mäusen angesteuert wurde. Ausnahme war der dicke „Obelix“, der nur fressen und schlafen wollte. Getreide und Samen, Gurkenstückchen, Löwenzahn und ab und zu ein Mehlwurm standen auf der Speisekarte. Und ganz wichtig: nagen, nagen, nagen, denn sonst werden die Zähne immer länger. Also wurden täglich Klorollen und Zweige von Obstbäumen ins Terrarium gelegt. Durch Röhren flitzen war der Lieblingssport der Mäuse. Und natürlich jede Menge Nickerchen machen und Zusammenkuscheln in den Wohnhöhlen, ab und zu ein Sandbad.

Immer zutraulicher wurden die Tierchen; alle Kinder wollten in den Pausen oben bleiben und sie versorgen. Wir alle waren traurig, als wir uns  im Dezember verabschieden mussten.

 

Referat über unser Lieblings-Haustier:

Was wir praktisch mit den Mäusen gelernt hatten, konnten wir nun übertragen auf andere Haustiere: Wie leben sie in freier Wildbahn? Was fressen sie, brauchen sie Erziehung und Bewegung? Was muss ich einkaufen? Wie oft sauber machen und zum Tierarzt?

Im Internet und in Büchern haben wir geforscht, wichtige Informationen zusammengetragen, Texte geschrieben, Plakate gestaltet, Spickzettel geschrieben und mit ihrer Hilfe einen Vortrag über unser Lieblings-Haustier gehalten: Pferde (Leana, Emily), Rotwangenschildkröten (Jeremy und Colin),

Kaninchen ( Charlotte und Josy), Meerschweinchen( Lilian und Marie), Wellensittich (Julius und Luis), Goldener Retriever (Alina und Pia), Shiba (Berk und Leni), Katze (Falka und Mia, Dakota und Fabienne)  und sogar der Grüne Leguan (Ty, Elias, Leah).

Das war, viel, viel Arbeit, hat sich aber richtig gelohnt: Wir haben nicht nur viel über die Haltung der Tiere erfahren, sondern auch gelernt, wie man Referate vorbereitet und Plakate gestaltet.

 

Hunde, Hunde, Hunde

Auf vielen Wanderungen haben uns schon Hunde begleitet: Mit Paula, Lucy oder Sam spielen machte Spaß, und wir haben erfahren, dass eine Menge Arbeit dahinter steckt, diese Gefährten zu erziehen.

Zuletzt haben wir uns mit Hunden beschäftigt, die uns Menschen helfen können und dafür eine ganz besondere Ausbildung bekommen: Hütehunde, Lawinenhunde, Zirkushunde, Blindenhunde, Polizeihunde, Wachhunde,…

Lenis Papa war mit Merle da, einer Tiroler Bracke, sie ist ein Jagd- und Stöberhund.

 

 

Olli, der Assistenzhund

 

Olli ist ein Hund. Olli ist der Hund von Marco. Marco ist der Mann von Frau Methe, und der sitzt im Rollstuhl. Marco war mit Olli bei uns in der

Schule. Er hat uns gezeigt, wie Olli ihm die Socken auszieht und wie er die Tür zu und auf macht und das Licht aus und an , und er hat uns

noch viele andere Sachen gezeigt.

Das war toll. 

Colin

 

Der Begleithund Olli

 

Am 16.12.2014 haben wir Marco getroffen, der hatte seinen Hund Olli dabei. Olli ist sein Begleithund, denn Marco sitzt im Rollstuhl. Aber Olli kann ihm gut helfen z.B. Sachen aufheben oder Socken ausziehen. Olli ist sein bester Freund, und Marco findet es nicht so schlimm, dass er im Rollstuhl sitzt. Olli ist ein Goldenretriever, und er ist sehr, sehr lieb. Ich wünsche mir auch einen Hund.

Tschüss Olli bis bald.

 

Unterwegs mit Merle

 

Heute war mein Papa in der Schule. Er ist Jäger.

Dabei hatte er Merle. Sie gehört zu der Rasse Tiroler Bracke.

Sie ist ein Stöberhund. Auf  dem Schulhof hat Papa uns Fragen beantworten, zum Beispiel wie viele Zähne hat ein Hund? Wozu wird der Jagdhund gebraucht?

Papa hat einen Tag vorher eine Fährte mit Wildschweinhaaren und Schweiß gelegt. In der Jägersprache heißt Schweiß Blut.

Dann sind wir vom Schulhof in den Wald gelaufen, wo die Fährte war. Erst sind wir ein Stück gelaufen, und dann hat die Fährte angefangen.

Merle hat dann richtig geschnuppert. Sie war sehr aufgeregt und hat gezittert. Nach einer Weile hat Merle den Schatz gefunden, es war ein Fell vom Wildschwein.

Zur Belohnung hat Merle ein Leckerli bekommen.

Dann sind wir wieder zurück zur Schule gelaufen, wo wir uns von Merle verabschieden mussten.

Tschüß, Merle!!!

Leni

 

Marco, der im Rollstuhl sitzt, hat uns mit dem Goldenen Retriever Ollie besucht. Er hat uns genau erklärt, wie er Ollie beibringt ihm bei der Bewältigung seines Alltags zu helfen.

 

Olli der Begleithund

 

Gleich in der Pause haben wir Olli und seinen Besitzer begrüßt. Hallo Olli!

Olli ist ein Golden Retriever. Olli kann viele tolle Sachen. Zum Beispiel die Tür zu machen und Milchtüten tragen und noch vieles mehr. Leider verging die Zeit wie im Flug. Wir haben uns alle mit einem Leckerlie verabschiedet.

Tschüß Olli.

Marie